Ethik und Philosophie

Ausbilderinnen und Ausbilder

StD` Cornelia Vetter
Fachleiterin für Ethik/Philosophie am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Stuttgart
Landesfachkoordinatorin Ethik und Philosophie am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL)

StD Edwin Ramsperger
Lehrbeauftragter für Ethik/Philosophie am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Stuttgart
Fachberater Unterrichtsentwicklung für das Fach Ethik am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL)

OStR Jens Rymes
Lehrbeauftragter für Ethik/Philosophie am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Stuttgart



Visualisierung Fach Ethik

Theorie trifft Praxis

Kants Schrift „Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis" entlarvt einen weit verbreiteten Denkfehler. Theorie und Praxis sind nicht getrennte Welten – das zeigt sich besonders deutlich im Referendariat. Hier geht es darum, das Wissen aus dem Studium im Klassenzimmer anzuwenden.

In der Ethik-Ausbildung am Seminar Stuttgart wird deshalb systematisch philosophisches Fachwissen mit den Anforderungen des Bildungsplans (Bildungsplan 2016) verbunden. Das bedeutet konkret: Fachliche Inhalte und methodische Kompetenzen so zu vermitteln lernen, dass sie für Schülerinnen und Schüler relevant werden. Problemorientiert, lebensweltbezogen und diskursiv – aber immer mit Blick auf den Unterricht.



Daraus ergeben sich folgende Ausbildungsschwerpunkte:

Didaktische Reduktion: Komplexe philosophische Inhalte reduzieren und verständlich machen, ohne dass dabei die Kernaussage verloren geht.

Problemkerne identifizieren: Den fachlichen Kern einer Thematik erfassen und die damit zusammenhängenden Problemfragen erkennen

Kompetenzorientierung umsetzen: Inhaltsbezogene Kompetenzen mit prozessbezogenen Kompetenzen verbinden und damit nicht nur Wissen, sondern auch Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln

Eigenständiges Denken fördern: Ethisch-moralische Urteilsbildung fördern, d.h. Schülerinnen und Schüler im Sinne des „Projekts Aufklärung“ zur Mündigkeit befähigen

Lebensweltbezug herstellen: Philosophische Theorien mit der Realität der Schülerinnen und Schüler verknüpfen, um die praktische Relevanz aufzuzeigen

Methodenvielfalt entwickeln: Ein angemessenes Repertoire an Unterrichtsmethoden entwickeln, um Unterricht abwechslungsreich und motivierend zu gestalten

Digitale Kompetenz: Digitale Medien und KI in der Ausbildung am Seminar, in der Unterrichtsvorbereitung und im Unterricht selbst thematisieren, ausprobieren und problematisieren